Allgemeine Informationen
Anreise
Flugzeug
Brüssel hat zwei Flughäfen: Brüssel International in Zaventem und Brüssel Süd in Charleroi. Zaventem liegt im Norden Brüssels und wird von über 140 nationalen und internationalen Fluggesellschaften angeflogen, Charleroi ist der Flughafen für Billigflieger.
Vom internationalen Flughafen in Zaventem fahren vier mal stündlich Expresszüge zu den drei größten Bahnhöfen Brüssels. Eine Fahrkarte kostet um die 3 € und dauert circa eine halbe Stunde.
Die Busse der STIB fahren tagsüber dreimal stündlich zum EU-Viertel.
Ein Taxi in die 16 km entfernte Innenstadt ist weitaus teurer und kostet circa 30 €.
Mit dem Auto gelangt man über die A201 in Richtung Innenstadt.
Charleroi liegt mit 46 km Entfernung etwas weiter außerhalb der Stadt im Süden. Hier werden Pendelbusse zum Bahnof gare du midi angeboten, eine Fahrt kostet 11 € und dauert ungefähr eine Stunde.
Mit dem Auto fährt man zuerst auf die A54 Richtung Bruxelles, in der Anschlussstelle Nivelles Sud dann auf die A7, die zum westlichen Ring um Brüssel wird. Über die N261 oder die N6 kommt man in die Innenstadt. Die Fahrt dauert circa 45 Min.
Bahn
Brüssel hat vier Bahnhöfe und ist in alle Richtungen sehr gut vernetzt. Internationale Schnellzüge wie TGV, Thalys (aus Köln) oder ICE (aus Frankfurt) treffen im Hauptbahnhof Gare du Midi ein. Daneben gibt es den unterirdischen Gare Central, in der Nähe des Marktplatzes "Grand Place", und den Gare du Nord, sie alle liegen auf einer Linie. Der Gare de Luxembourg liegt ebenfalls unterirdisch und bedient das EU-Viertel im Osten der Stadt.
Auto
Brüssel ist auch per Auto gut zu erreichen: acht Autobahnen führen strahlenförmig auf die beiden Ringe zu, die Brüssel umgeben. Aus Westen reist man über die A10 und A8 an, aus Süden über die A7, die A4 führt aus dem Süden Deutschlands nach Brüssel. Aus Westdeutschland kommt man über die A3 und A2. A12 und A1 schlielich ligen nördlich der Stadt. Höchstgeschwindigkeit ist 120 km/h. Achtung: in Belgien wird von hinten geblitzt! Nachts sind die Autobahnen um Brüssel beleuchtet.
Taxi
Achten sie darauf, in ein Taxi mit Lizenz zu steigen, erkennbar an den blau-gelben Markierungen. In nicht-lizensierten Taxen besteht die Gefahr, dass man als unwissender Tourist übers Ohr gehauen wird und erheblich höhere Preise zahlt.
Nahverkehr
Der Nahverkehr ist sehr gut ausgebaut, vor allem mit der Metro erreicht man bequem und schnell alle Sehenswürdigkeiten.
Ticktes
Tickets bekommt man an allen Metrostationen und beim Bus- bzw. Tramfahrer kaufen. Sie gelten für alle Nahverkehrsmittel der STIB. Es gibt Einzelfahrscheine für 1,50 €, die auch zum Umsteigen berechtigt. Außerdem gibt es 5- und 10-Fahrtentickets und die Tageskarte für 4 €, die am Wochenende und an Feiertagen sogar für zwei Personen gilt. Die Brüssel Card gilt 72 Stunden, kostet 30 € und beinhaltet freien Eintritt in die meisten Museen und Sehenswürdigkeiten. Alle Tickets müssen vor Betreten der Metro entwertet werden.
Metro
Um Brüssel zu erkunden, ist die Metro der schnellste und unkomplizierteste Weg. Es verkehren drei Linien: 1a, 1b, und 2. Die Ringlinie 2 wird 2008 vollständig fertiggestellt. Es gibt 69 Stationen, in der Station de Brouckere treffen die drei Linien aufeinander. Teilweise laufen Linie a und b auf einer Strecke, dann kommt alle drei Minuten eine Bahn. Außerdem verkehren auch Trams in Tunneln, die sogenannten Premetros. Zwischen 1 und 5 Uhr wird der Nahverkehr nahezu vollständig eingestellt. In Zukunft sollen mehr Nachtbusse eingesetzt werden.
Das besondere an der Brüsseler Metro ist aber ihre Kunst. 58 Stationen wurden von bekannten belgischen Künstlern gestaltet. So wird die Fahrt mit der Metro gleich zum Kulturhighlight.
Tram und Bus
Tram und Bus stecken leicht im Stau, vor allem im Berufsverkehr. Haltestellen haben rot-weiße Schilder. Da die Haltestellen nur Bedarfshaltestellen sind, sollte man dem herannehenden Bus deutlich per Handzeichen zu erkennen geben, dass man mitgenommen werden möchte. Tickets beim Fahrer bekommt man nur gegen passendes Kleingeld.
Parken
Parken ist in Brüssel wie in allen Großstädten ein Problem. Am besten nutzt man eines der zahlreichen Parkhäuser, die sind zwar eher teuer, aber man spart sich Sztreß und die Gefahr, abgeschleppt zu werden. Mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren ist für Nichtortskundige nicht zu empfehlen: komplizierte Straßenführung und -beschilderung, Stau und die belgische Fahrweise verwirren und kosten Nerven. Als Alternative gibt es an den Bahnhöfen kostenlose Park-und-Ride Parkplätze, von da aus kann man mit der Metro in die Stadt fahren.Touristeninformation
Grand Place, Hôtel de Ville, 1000 Brüssel
Tel.: 513 89 40, Email: tourism@brusselinternational.be
Stadtrundfahrt
Geht am besten mit den blauen Doppeldeckerbusse der Visit Brussels City Line. Ein Ticket kostet 16 € (ermäßigt 14,50 €, Kinder 8 €) und ist 24 h nach Erhalt gültig. Man erhält damit auch Ermäßigung in einigen Museen. In den Wintermonaten fahren die Busse bis 16h, im Sommer bis 17h. Die Tour führt im Kreis an über zehn Sehenswürdigkeiten vorbei. Das Gute: man kann mit seinem Ticket an mehreren Haltestellen ein- und aussteigen. Start ist der Gare Central.
http://www.brussels-city-tours.com/duits/dtframes.htm
Vorwahl
Die Vorwahl nach Belgien ist die 0032, die von Brüssel ist die 02. Möchte man nach Brüssel telefonieren, wählt man die belgische Vorwahl und wählt dann nur die 2 und die Telefonnummer.