Grand' Place
| Adresse | Grand' Place Grand Place 1000 Brüssel |
Seit dem 11. Jahrhundert war der Grand' Place oder Grote Markt der zentrale Treffpunkt der Kaufleute, Handwerker und Händler. Hier hatten sie ihre Zunfthäuser, fand der Markt und ab und zu eine Hinrichtung statt. Bis zu seiner Zerstörung 1695 durch Ludwig XIV. prägten kleine mittelalterliche Häuser und Renaissancebauten den Platz. Doch dem Bombenhagel der Franzosen konnten nur Teile des Rathauses stand halten, der Rest wurde zerstört. Doch kurze Zeit später begann man mit dem Wiederaufbau und errichtete Häuser mit regelmäßiger Fassadenfront in barocker Architektur.
Heute zählt dieser Platz zu den schönsten in Europa und wurde 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.
Ein Besuch lohnt sich nicht nur tagsüber, wenn Einheimische und Touristen die zahlreichen Cafés belagern, sondern auch abends in der Dunkelheit. Dann werden die Häuser des Platzes eindrucksvoll beleuchtet und zeigen sich noch prächtiger als zur Tageszeit.
Heute zählt dieser Platz zu den schönsten in Europa und wurde 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.
Ein Besuch lohnt sich nicht nur tagsüber, wenn Einheimische und Touristen die zahlreichen Cafés belagern, sondern auch abends in der Dunkelheit. Dann werden die Häuser des Platzes eindrucksvoll beleuchtet und zeigen sich noch prächtiger als zur Tageszeit.
Rathaus
Das im 15. Jahrhundert errichtete Rathaus - oder Stadhuis bzw. Hotel de Ville - prägt das Gesicht des Platzes. Besonders durch den fast 100 m hohen Glockenturm, der aufgrund seiner Höhe und schlanken Form Belfried genannt wird. Er wird vom Schutzheiligen Brüssels, des Erzengels Michael gekröhnt.
Nach der Zerstörung wollte man einen Bau schaffen, der Vorgängermodelle in Brügge und anderen belgischen Städten in den Schatten stellen sollte.
Mit dem heutigen Gebäude im Stil der Brabanter Gothik ist den Architekten des 17. Jahrhunderts eine Meisterleitung gelungen. Es ist siebenstöckig und überreich mit Skulpturen verziert. Auch die vielen kleinen und großen Fenster, die Ecktürmchen und der Arkadenrundgang tragen zu seiner beeindruckenden Pracht bei.
Besichtigen kann man die verschiedenen prunkvollen Säle.
Di-Mi 14.30-16h, So 10-12h, Eintritt 3 Euro.
Nach der Zerstörung wollte man einen Bau schaffen, der Vorgängermodelle in Brügge und anderen belgischen Städten in den Schatten stellen sollte.
Mit dem heutigen Gebäude im Stil der Brabanter Gothik ist den Architekten des 17. Jahrhunderts eine Meisterleitung gelungen. Es ist siebenstöckig und überreich mit Skulpturen verziert. Auch die vielen kleinen und großen Fenster, die Ecktürmchen und der Arkadenrundgang tragen zu seiner beeindruckenden Pracht bei.
Besichtigen kann man die verschiedenen prunkvollen Säle.
Di-Mi 14.30-16h, So 10-12h, Eintritt 3 Euro.
Maison du Roi - Broodhuis
Das gegenüber dem Rathaus stehende Haus im Neogothischen Stil wird Maison du Roi bzw. Broodhuis genannt. Die erste Bezeichnung geht auf dessen Funktion als königlicher Gerichtssitz zur Habsburgerzeit zurück, die zweite rührt von den Bäckern her, die hier im Mittelalter ihr Brot darboten.
Hier befindet sich heute das Stadtmuseum. Außerdem sind hier die zahlreichen Kostüme des Meneken Pis zu besichtigen.
Hier befindet sich heute das Stadtmuseum. Außerdem sind hier die zahlreichen Kostüme des Meneken Pis zu besichtigen.
Zunfthäuser
Der Markt erhält sein Gesicht vor allem durch die 37 eng aneindander gereihten Barockhäuser. Diese sind von italiensicher Architektur inspiriert und wunderschön verziert. Skulpturen, Balustraden, Pfeiler, Giebel und kleine Balkone machen jedes Haus zu einem Kunstwerk.
Die prächtigen Häuser waren Zunfthäuser und tragen noch heute die dazu passenden Namen.
Die prächtigen Häuser waren Zunfthäuser und tragen noch heute die dazu passenden Namen.
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